Dieses Jahr feiern wir unser 20-jähriges Bestehen!
Das musste natürlich so richtig gefeiert werden. Am windigen Nachmittag des 17. Septembers trafen wir uns mit vielen Teilnehmern und machten uns in der Fröschengülle einen lustigen Nachmittag mit viel Spiel und Spass. Beim Geländespiel im Wald durften sich alle austoben und anschliessend konnte beim LandArt unsere künstlerische und kreative Seite noch etwas zum Ausdruck gebracht werden 😉
Als Highlight haben wir gegen Ende des Anlasses alle Eltern und ehemaligen Leiter zu Kaffee, Tee, Kuchen und feiner Cremeschnitte eingeladen. Es wurde in alten Fotos von vergangenen Lagern und Anlässen gestöbert und geplauscht und gelacht. Sogar Steini hat kurz vorbeigeschaut und für noch mehr gute Laune gesorgt.
Nachdem sich die Teilnehmer und deren Eltern auf dem Heimweg gemacht hatten, blieb uns aktuellen und ehemaligen Leitern noch Zeit, den Abend gemütich ausklingen zu lassen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Wir freuen uns schon auf die nächsten 20 Jahre!

Nicht etwa Mut, wie auf der Einladung zu entnehmen war, sondern der Witterung angepasste Kleidung war für die nächtliche Fledermausexkursion der Jugendnaturschutzgruppe Aare- Wiggertal von Vorteil. Kurz bevor die Dunkelheit einbrach versammelten sich die wissenshungrigen Teilnehmer in strömendem Regen beim Waldhaus Rothrist. Zu Beginn der Führung unter der fachkundigen Leitung von Adrian Wullschleger wurden diverse Merkmale der Fledermaus erläutert und mit verschiedenen Bildmaterialien veranschaulicht. Zudem konnte in einem aufgeschnittenen Spechtbaum einen Einblick in einen möglichen Unterschlupf der Fledermaus erhascht werden. Unterwegs zu einem Feuchtgebiet im Wald, wurden viele Informationen zur Zwergfledermaus in Erfahrung gebracht. Sie gehört zu den kleinsten Vertretern der Säugetiere und erreicht eine Körpergrösse von 4,5 Zentimetern und eine Spannweite von bis zu 25 Zentimetern bei einem Gewicht von 3,5 bis 7 Gramm. Sie wiegt also nur wenig mehr als ein Stück Würfelzucker und ist mit zusammengefalteten Flügeln so gross wie eine Zündholzschachtel. Mit Hilfe eines Fledermausdetektors – einem elektronischen Gerät, welcher die Ultraschalllaute der Fledermaus für den Menschen hörbar macht, versuchte die Gruppe die hauptsächlichen Insektenjäger aufzuspüren. Trotz den verschiedenen Frequenzen und dem kräftigen Regen gelang es einige Exemplare akustisch zu orten und mit der Lampe auszumachen. Zum Schluss der Exkursion konnte sogar noch eine Fledermaus unter dem Dach in einer Ritze hängend beobachtet werden. Im Gegensatz zur Gruppe blieb diese Fledermaus wohl trocken.