Am frostigen Samstagnachmittag traf sich die Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal auf dem Heiternplatz für einen letzten Event in diesem Jahr. Nach einigen Minuten Fussmarsch entlang des Brunngrabens fanden die Teilnehmenden im Wald das ideale Gelände um eine Kugelbahn zu bauen. In zwei Gruppen wurden erst verschiedene Ideen diskutiert, der optimalste Platz ausgesucht und dann je eine Bahn erstellt.

Beide Bahnen begannen mit einem steilen Startstück: Die Eine ab einem morschen und bereits länger liegenden Baum, welcher noch etwas ausgehöhlt werden musste und die Andere nutzte einen Baumstrunk als Startrampe.

Nach einigen Kehren in diversen Ausführungen folgte bei beiden Bahnen eine Brücke. Die eine Gruppe überquerte eine Grube eines entwurzelten Baumes mithilfe von zwei fein angepassten Ästen über mehrere Meter.
Bei der anderen Bahn nutze die Gruppe das einzig erlaubte Hilfsmittel – die Schnur. Mit zwei gespannten Schnüren wurde die Kugel auf den Waldweg geleitet – was aber jedesmal aufs Neue viel menschliches Fingerspitzengefühl erforderte!

Beide Bahnen wurden untereinander ausprobiert und präsentiert. Die kreativen, ehrgeizig und motiviert Arbeitenden stärkten sich anschliessend bei einem Zvieri und warmem Tee – etwas sehr willkommenes bei dieser Kälte!

Wenn es im November regnet, stürmt und kalt ist, ist es auch schön, einmal einfach drin zu bleiben. Diesem Motto sind wir für einmal gefolgt und haben einen Ausflug nach Aarau ins Naturama gemacht.

Das Naturama ist mit seiner super Ausstellung auf drei Stockwerken immer einen Besuch wert. Auf dem Rundgang haben wir Interessantes über die Tiere und Pflanzen im Kanton Aargau gelernt und was deren Lebensraum so speziell macht. Von der Verschiebung der Kontinente, über Mammuts und Dinosaurier, verschiedene Zeitalter und Fossilien, zu Staunenswertem über bedrohte Tierarten, einem Grasdschungel mit riesigen Insekten, Infos zum Klimawandel und vielem mehr hatte es für jeden Entdecker etwas dabei.

Besonders gut gefallen haben uns die Zwergmäuschen, denen man stundenlang beim Klettern zusehen kann, das grosse Aquarium mit seinen bunten Fischen und die vielen interaktiven Computer-Installationen. Auch die Sonderausstellung zu den Bienen war sehr spannend.

Vor der Rückreise sind wir dann doch noch nach draussen für ein feines Zvieri und ein Spiel. An diesem lustigen Nachmittag ist definitiv jeder auf seine Kosten gekommen. Es hat viel Spass gemacht!