Alle Jahre wieder… versammeln wir uns in Vordemwald für den Arbeitseinsatz im Ramoos.  Viele Teilnehmer waren letzten Samstag dabei und haben tatkräftig mit angepackt. Unter der fachkundigen Leitung von Martin Zimmerli vom Naturschutzverein Strengelbach haben wir Äste weggeräumt, Holz gestapelt und Bäche freigelegt, um die ehemalige Kiesgrube für all ihre vielen Bewohner winterfest zu machen.

Das Ramoos ist ein Biotop von nationaler Bedeutung. Viele verschiedene Pflanzen, Amphibien und Reptilien können dort beobachtet werden. Immer wieder verschlägt es uns dorthin, sei es für die Arbeitseinsätze oder um den „Glögglifrosch“ zu finden.

Natürlich gab es nach der harten Arbeit auch noch ein feines Zvieri. Es war ein anstrengender Nachmittag, aber wie jedes Jahr hat es uns auch viel Spass gemacht. Vielen Dank noch einmal an Martin Zimmerli!

Am vergangenen Samstagmorgen traf sich die Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal am Bahnhof Zofingen. Die zwanzig aufgeregten Kinder warteten bis die Reise losgehen konnte. Dieses Jahr hat ProNatura den Rothirsch zum Tier des Jahres erkoren und somit war das Ziel der Tierpark in Arth-Goldau wo der Hirsch unteranderem zu bestaunen ist. Während der Zugfahrt lösten die Kinder bereits einige Quizfragen zum Tierpark. Beim Park angekommen wurden vier verschiedene Gruppen entsprechend dem Alter der Kinder gemacht und mit einer Quizrallye das Gelände des Tierparkes erkundet. So konnten die Kinder viele Informationen zu Amphibien, Vögeln und diversen Wildtieren sammeln. Natürlich konnte auch das eine oder andere Reh gestreichelt werden. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder über die gesammelten Eindrücke austauschen. Im Anschluss wurde gemeinsam ein Spiel zum Thema Rothirsch gespielt und das Tier so auf spielerische Art und Weise besser kennengelernt. Am Nachmittag erkundeten die Kinder entsprechend ihren Wünschen noch weitere Teile des Parks. So konnte noch der Braunbär bestaunt, dem Wolf beim Fressen zugesehen oder die Aussicht vom Turm genossen werden. Und dann ging es bereits wieder nach Hause. Bei ausgelassener Stimmung konnten sich die müden Kinderbeine erholen und ein feiner Zvieri genossen werden.

Es geht langsam aber sicher zu Ende mit dem Sommer. Der Herbst kommt und mit ihm die Pilze! Wir haben es uns gestern zum Ziel gemacht, ein paar zu finden. Trotz Regen und kühlen Temperaturen haben sich viele gut eingepackte Teilnehmer in Vordemwald getroffen.

Während wir uns mit lustigen Spielen im Wald warm hielten, wurde auf dem Feuer ein feines Pilzrisotto zubereitet. Nach dem Zmittag hat es dann kurz heftig geregnet, doch der Spuk war schnell vorbei und zum Glück sind alle einigermassen trocken geblieben. Das Material war nur ein bisschen nass und sogar das Feuer konnten wir retten!

Danach haben wir uns auf die Pilzsuche gemacht. Wir haben versucht, möglichst viele Pilze zu bestimmen und sie dann in einem Landart mit Sachen aus dem Wald nachzustellen. Das war schwieriger als gedacht! Es hat viel Spass gemacht und es sind ein paar kleine Kunstwerke entstanden.

Wir freuen uns schon auf die nächste Pilzsaison!

Bei sommerlich warmem Wetter trafen sich die Jugendnaturschützer der Gruppe Aare-Wiggertal am Bahnhof Rothrist um die befreundeten Jugendnaturschützer des Teichclubs aus Chur in Empfang zunehmen. Nach einer kurzen gegenseitigen Begrüssung ging es auch schon zum nahegelegenen Wald, um das Nachtlager einzurichten. Bei Spielen und Postenläufen wurden die Teilnehmer auf die am Abend bevorstehende Biberexkursion an der Aare sensibilisiert. Zuvor es jedoch auf die Bibersuche ging, galt die volle Aufmerksamkeit der Zubereitung des Nachtessens. Während einige mit dem Holzsammeln und Feuermachen beschäftigt waren, bereiteten andere wiederum das Nachtessen à la Biber zu. Bevor die Dunkelheit einsetzte, verschob sich die Gruppe in Richtung Aare, wo bereits eine Biologin der

Universität Basel auf sie wartete. Anhand der mitgebrachten Utensilien wie Schädel, Bibergeil Präparate oder Illustrationen, gab es eine sehr tiefgründige Führung über den Biber. Nebst der Anatomie konnten die Wissenshungrigen auch geschichtliches zum Bieber und dessen Lebensraum erfahren. Den Lebensraum konnte später mit Hilfe der Taschenlampen noch weiter erforscht werden, wobei viele Spuren jedoch kein lebendiger Biber gesichtet wurde. Jedoch begegneten ihnen auf dem Rückweg ins Nachtlager einige Fledermäuse. Bei Kuchen und Tee am Feuer konnte der Abend gemütlich abgerundet werden.

Alle die nicht durch den ersten Sonnenstrahl aufwachten, wurden nicht nur von den zwitschernden Vögeln, sondern auch von einigen Jungs, welche angeblich die Nacht durchgemacht hätten aus dem Schlafsack geholt. Vor dem reichhaltigen Frühstück galt es dem 12-jährigen Geburtstagskind zu singen. Um die kurze gemeinsam verbleibende Zeit möglichst optimal zu nutzen, ging es mit dem Programm rasch weiter. Ehe sich alle auf den Weg zum Bahnhof aufmachten, um die liebgewonnenen Bündner auf den Zug zu begleiten.

Unmittelbar beim Weierdentsch in Vordemwald traf sich die Jugendnaturschutzgruppe Aare- Wiggertal zu einer geplanten Vogelexkursion. Zum Bedauern aller Anwesenden, konnte die ornithologische Führung trotz hörbar vielen Vögel und guten Wetterbedingungen nicht durchgeführt werden, da sich der Ornithologe krankmeldete.

Kurzerhand wurde der Anlass umgekrempelt. Das Thema Vögel stand aber trotzdem im Mittelpunkt.

Mit einem Sinnesfussmarsch in Richtung Hasenstand gab es diverse Vogelstimmen zu hören und zuzuordnen. Nebenbei entdeckten besonders Aufmerksame einen kleinen Feuersalamander, welcher sich sogleich verkroch.

Spätestens beim Hasenstand kamen alle bei einem Stafettenlauf und anschliessendem XXL- Leiterlispiel rund um das Thema Vögel ins Schwitzen. Besonders verflixt waren die vielen absteigenden Leitern, welche zu einem fast pausenlosen rennen und Fragenbeantworten führte.

Zwangspausen gab es aber auch einzulegen, Beispielsweise wenn sich zwischendurch im Wald wieder Autos über das Spielfeld zu zwängen versuchten. Nichts desto trotz würfelten sich die Spieler eifrig von Feld zu Feld in Richtung Ziel.

Beim anschliessenden Zvieri kamen alle auf ihre Kosten beziehungsweise Kuchen.

Bei super Frühlingswetter sind wir letzten Samstag mit vielen Teilnehmern zusammengekommen, um den Vorrat an Vogelhäuschen wieder aufzustocken. Jedes Jahr im Herbst machen wir ja unsere Runden im zugewiesenen Gebiet und tauschen alte und kaputte Vogelhäuschen gegen neue aus. Damit wir dies auch weiterhin tun können, mussten wieder einmal ein paar neue Häuschen gefertigt werden.

Unterstützt wurden wir dabei von der Schreinerei Dätwyler in Strengelbach und Martin Zimmerli vom Naturschutzverein Strengelbach. Unter seiner fachkundigen Anleitung haben wir dann die vorgefertigten Holzteile zusammengenagelt- und geschraubt. Anschliessend wurden die  Häuschen noch mit Leinöl bestrichen, um sie wetterbeständiger zu machen.

Alle waren motiviert und mit viel Enthusiasmus dabei und hatten sich danach ein feines Zvieri und ein paar lustige Spiele um den Nachmittag ausklingen zu lassen, verdient.

Die Vogelhäuschen werden hoffentlich wieder vielen Meisen, Kleibern und anderen Vögeln in der Region ein Zuhause bieten. Vielleicht zieht sogar ein Haselmäuschen ein!

Viele Teilnehmer waren gestern bereit, ganz viel Einsatz zu leisten und eine Hecke zu pflanzen. Die Hecke entstand am Erlebnispfad in Vordemwald, wo die Gemeinde schon seit einiger Zeit dabei ist, diverse ökologisch wertvolle Plätze zu schaffen.

Wir haben uns beim Schulhaus in Vordemwald getroffen und sind dann zu der Stelle am Erlebnispfad marschiert, an der die Pflanzen gesetzt werden sollten. Dort hat schon Adrian Wullschleger vom Naturschutzverein Vordemwald auf uns gewartet. Er hat uns erklärt, wie die Pflanzen in die Erde gesetzt werden sollen und schon kurz darauf waren wir alle tatkräftig dabei. In weniger als zwei Stunden haben wir 200 Pflanzen gesetzt! Da die Arbeiten an einem steilen Hang stattfanden, war es ziemlich anstrengend, aber wir hatten auch jede Menge Spass.

Als Belohnung gab es natürlich ein Zvieri und wir haben den schönen Frühlingsnachmittag mit ein paar lustigen Spielen ausklingen lassen.

Wir haben uns letzten Samstag nicht von dem schlechten Wetter stoppen lassen. Trotz Wind und Regen hat sich eine grosse Anzahl Teilnehmer am Bahnhof in Zofingen eingefunden. Am Startpunkt wurden Abfallsäcke und Wagen gefasst und dann haben wir uns in drei kleinere Gruppen aufgeteilt.

Auf den drei verschiedenen Routen haben wir daraufhin am Nachmittag alles aufgelesen, was nicht nach draussen auf den Boden gehört. Von Felgen und Toilettendeckel über Pet, Alu und Glas bis hin zu Nahrungsmitteln haben wir einiges an Abfall eingesammelt.

Getroffen haben wir uns wieder bei der Kehrichtverbrennungsanlage in Oftringen, wo der Abfall getrennt und gewogen wurde. Es kamen rund 100kg zusammen!

Im Vorfeld des Anlasses haben wir fleissig Sponsoren gesammelt und so wurde auch unsere Juna-Kasse wieder etwas aufgefüllt. Damit können wir uns unter anderem Ausflüge, Weekends, Lager, T-Shirts, Material und Administratives finanzieren und natürlich auch dafür sorgen, dass die Anlässe weiterhin gratis bleiben.

Vielen Dank an all die grosszügigen Sponsoren!

Für diesen Anlass mussten sowohl Leiter als auch Teilnehmer mal etwas früher aufstehen, denn wir hatten etwas ganz Spezielles vor letzten Samstag: ein Besuch im Nidlenloch im Weissenstein. Auf der Zugfahrt nach Oberdorf im Kanton Solothurn war dann noch Zeit genug, sich den Schlaf auf den Augen zu reiben und spätestens in der Gondel auf den Weissenstein sind dann auch die grössten Schlafmützen aufgewacht. Über dem Nebelmeer war die Aussicht natürlich fantastisch und das Wetter tiptop.

Nach einem kurzen Fussmarsch ging es dann auch schon los und wir wurden von zwei erfahrenen Bergführern mit Helmen und Stirnlampen ausgestattet und für die Erkundungstour instruiert. Kurz darauf begann der Abstieg ins Dunkle. Das Nidlenloch ist eine Karsthöhle mit einer Gesamtlänge von über 7000 Metern, welche etwa 400 Meter in die Tiefe reicht. Einigen von uns wurde es etwas mulmig zumute beim steilen Eingang, aber nach diesem Hindernis ging es problemlos weiter. Manchmal wurde es ganz schön eng, aber stecken geblieben ist natürlich niemand. Nach etwas mehr als drei Stunden in der Dunkelheit waren wir dann wieder am Tageslicht, müde, dreckig und mit ein paar schönen Steinen als Andenken.

Danach gab es zuerst einmal eine wohlverdiente Pause und ein Zvieri vor der kurzen Wanderung zurück nach Oberdorf. Diese war eine ziemliche Herausforderung, denn der Grossteil des Weges war noch mit Schnee bedeckt und daher sehr rutschig. Obwohl ein paar Leiter und Teilnehmer auf dem Hosenboden gelandet sind, sind wir am Ende alle heil unten angekommen und haben die Heimreise angetreten.

Es war ein langer Tag, aber das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt!

Mit dem Ziel Kernkraftwerk Leibstadt vor Augen, ging es für die Jugendnaturschutzgruppe Aare- Wiggertal mit dem nonstop Bus von Zofingen nach Leibstadt. Im Besucherzentrum des Kernkraftwerks warteten bereits zwei fachkundige Führerinnen auf die wissenshungrigen Teilnehmer.

Zu Beginn der Führung wurde ein Film gezeigt, welcher den Alltag des KKL`s mit samt den bis zu 500 beschäftigten Mitarbeitern widerspiegelte. Um die Materie der Kernenergie zu vertiefen und dessen Grundmaterial Uran näher kennen zu lernen, teilte sich die Gruppe entzwei.

Nun wartete eine eindrucksvolle Ausstellung mit vielen Experimenten auf die Gruppen, so konnte zum Beispiel anhand eines ferngesteuerten Flugzeugs die Strahlenbelastung während einem Interkontinentalflug in den unterschiedlichen Höhen festgestellt werden oder mit verschiedenen Materialien wie Plexiglas, Wasser, Beton oder Blei die Strahlenabschirmung gemessen werden.

Ins Schwitzen kamen einige beim Radfahren um Strom zu erzeugen, damit für circa drei Sekunden eine Stichsäge lief oder die Herdplatte für eine Sekunde in Betrieb war. Die LED Nachttischlampe leuchtete da bereits länger, wobei der Haarföhn kaum zum Anlaufen kam.

Bei der komplexen Erklärung des Reaktors und dessen Brennstäbe kamen immer wieder interessante Fragen zur Produktion des Stroms oder der Betriebssicherheit auf.

Letzteres konnte man sich dann auch in einem nachgebauten Modell – der Ummantelung des Reaktors eins zu eins ansehen. Besonders gefallen schien den Jungen Teilnehmern die Animation der Atommüllendlagerung. Dies wohl aus dem Grund, weil der Film mit einer Reality-Brille erlebt werden konnte.

Nach den vielen Eindrücken in der Ausstellung, wartete eine kleine Verpflegung auf die Gruppe, bevor es ab in die Kälte bzw. auf den Werkrundgang ging.

Nach dem Vorzeigen der Identitätskarte und der Aushändigung eines zeitlich limitierten Badges konnte die Sicherheitskontrolle passiert werden.

Auf langen Fluren ging es nun zielstrebig in Richtung Kommandoraum, wobei etliche schwere Brandschutztüren überwunden werden mussten, bevor man durch eine Glaswand in die operative Leitstelle blicken konnte. Zur Verwunderung stellte sogleich jemand fest, dass sich im Reaktorgebäude, ein Krokodil befindet! Wie denn das? Die Begleiterin konnte die verwunderte Schar rasch aufklären. Das auf dem Monitor ersichtliche Krokodil, welches tatsächlich im Reaktorgebäude auf dem Wasser treibt ist aus Plastik und dient der optischen Überwachung des Wasserspiegels.

Nach unzähligen Fragen und vielen Eindrücken begaben sich sichtlich erschöpfte Jugendnaturschützer dankend zum Ausgang und verabschiedeten sich vom winterlich ummantelten Kernkraftwerk per Bus in Richtung Zofingen.

Das Jahr geht langsam zu Ende und wir haben es mit einem lustigen Nachmittag im Wald ausklingen lassen. Wir hatten so viele Teilnehmer dabei wie noch fast nie!

Nachdem wir uns beim Loohof in Oftringen getroffen hatten, marschierten wir in den Wald, wo ein spannendes Geländespiel vorbereitet worden war. Es ging darum, Erdnüsse zu finden und sie gegen ein Zvieri aus Schokolade und Mandarinen einzutauschen. Das Spiel war anstrengend und das anschliessende Zvieri war wohlverdient.

Zum Abschluss wurde noch eine lustige Stafette gespielt und als alle müde waren, sind wir zum Treffpunkt zurückspaziert und haben uns für dieses Jahr verabschiedet.

Unser 2016 war intensiv und hat Spass gemacht. So haben wir zum Beispiel viel über Frösche gelernt und durften eine interessante Führung über Vögel in Zofingen geniessen. Wir haben ein Weekend mit den Steinböcken verbracht und sind sogar selber geklettert!

Ausserdem haben wir dieses Jahr ihr 20-jähries Bestehen gefeiert. Da durfte eine grosse Party natürlich nicht fehlen. Mit Teilnehmern, Familienmitgliedern und ehemaligen Leitern war die Feier ein grosser Erfolg.

Ein zweiter Höhepunkt dieses Jahr war natürlich das Sommerlager mit dem Cevi Oftringen und Rothrist. Obwohl die Zeltstadt in der zweiten Nacht komplett geflutet wurde, hatten wir alle Spass und haben viele neue Leute kennengelernt und Freundschaften geschlossen auf diesem Abenteuer.

Das nächste Jahr wird hoffentlich genauso toll und ereignisreich, wir freuen uns schon und sind bald mit dem neuen Halbjahresprogramm am Start!

Wie jeden Herbst haben wir uns zum Boowald bei Glashütten aufgemacht, um uns um die rund 50 Nistkästen dort zu kümmern.

Diese werden uns vom Naturschutzverein Strengelbach zur Verfügung gestellt und müssen jährlich gereinigt werden, damit im Frühling wieder neue Nester gebaut werden können.

Obwohl das Wetter am Morgen noch alles andere als gut ausgesehen hatte, durften wir uns am Nachmittag über viele Teilnehmer freuen! Nach einem kleinen Spaziergang ins Gebiet haben wir uns mit Werkzeug, Fotoapparat und Schreibzeug aufgemacht. Die Kästen wurden geleert und gereinigt, der Zustand überprüft und die Funde natürlich sorgfältig dokumentiert. Diese Daten sind sehr wichtig und werden in die jährlich erhobene Statistik vom Naturschutzverein Strengelbach einfliessen. Veröffentlicht wird diese im Jahresbericht 2016.

Wie immer hatte es auch dieses Jahr wieder ein paar Überraschungen dabei: nebst Bienen- und Wespennestern, Eiern und sonstigen spannenden Sachen, haben wir gleich fünf Haselmäuse gefunden! Diese nisten sich gerne in den leeren Kästen ein.

Nach getaner Arbeit haben wir Zvieri und Spiele genossen. Was finden wir wohl nächstes Jahr?

Bei sonnigem Herbstwetter haben wir uns letzten Samstag zum alljährlichen Arbeitseinsatz im Ramoos versammelt. Mit vielen Teilnehmern haben wir kräftig angepackt. Unter der fachkundigen Betreuung von Martin Zimmerli vom Naturschutzverein Strengelbach haben wir Äste weggeräumt, Bäche ausgegraben und die alte Kiesgrube auf Vordermann gebracht.

Das Ramoos ist ein Biotop von nationaler Bedeutung. Viele verschiedene Pflanzen, Amphibien und Reptilien können dort beobachtet werden. Immer wieder verschlägt es uns dorthin, sei es für die Arbeitseinsätze oder um den „Glögglifrosch“ zu finden.

Natürlich sind nach der harten Arbeit auch Zvieri, Spiel und Spass nicht zu kurz gekommen. Es war ein anstrengender aber toller Nachmittag. Vielen Dank noch einmal an Martin Zimmerli!

Dieses Jahr feiern wir unser 20-jähriges Bestehen!
Das musste natürlich so richtig gefeiert werden. Am windigen Nachmittag des 17. Septembers trafen wir uns mit vielen Teilnehmern und machten uns in der Fröschengülle einen lustigen Nachmittag mit viel Spiel und Spass. Beim Geländespiel im Wald durften sich alle austoben und anschliessend konnte beim LandArt unsere künstlerische und kreative Seite noch etwas zum Ausdruck gebracht werden 😉
Als Highlight haben wir gegen Ende des Anlasses alle Eltern und ehemaligen Leiter zu Kaffee, Tee, Kuchen und feiner Cremeschnitte eingeladen. Es wurde in alten Fotos von vergangenen Lagern und Anlässen gestöbert und geplauscht und gelacht. Sogar Steini hat kurz vorbeigeschaut und für noch mehr gute Laune gesorgt.
Nachdem sich die Teilnehmer und deren Eltern auf dem Heimweg gemacht hatten, blieb uns aktuellen und ehemaligen Leitern noch Zeit, den Abend gemütich ausklingen zu lassen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Wir freuen uns schon auf die nächsten 20 Jahre!

Nicht etwa Mut, wie auf der Einladung zu entnehmen war, sondern der Witterung angepasste Kleidung war für die nächtliche Fledermausexkursion der Jugendnaturschutzgruppe Aare- Wiggertal von Vorteil. Kurz bevor die Dunkelheit einbrach versammelten sich die wissenshungrigen Teilnehmer in strömendem Regen beim Waldhaus Rothrist. Zu Beginn der Führung unter der fachkundigen Leitung von Adrian Wullschleger wurden diverse Merkmale der Fledermaus erläutert und mit verschiedenen Bildmaterialien veranschaulicht. Zudem konnte in einem aufgeschnittenen Spechtbaum einen Einblick in einen möglichen Unterschlupf der Fledermaus erhascht werden. Unterwegs zu einem Feuchtgebiet im Wald, wurden viele Informationen zur Zwergfledermaus in Erfahrung gebracht. Sie gehört zu den kleinsten Vertretern der Säugetiere und erreicht eine Körpergrösse von 4,5 Zentimetern und eine Spannweite von bis zu 25 Zentimetern bei einem Gewicht von 3,5 bis 7 Gramm. Sie wiegt also nur wenig mehr als ein Stück Würfelzucker und ist mit zusammengefalteten Flügeln so gross wie eine Zündholzschachtel. Mit Hilfe eines Fledermausdetektors – einem elektronischen Gerät, welcher die Ultraschalllaute der Fledermaus für den Menschen hörbar macht, versuchte die Gruppe die hauptsächlichen Insektenjäger aufzuspüren. Trotz den verschiedenen Frequenzen und dem kräftigen Regen gelang es einige Exemplare akustisch zu orten und mit der Lampe auszumachen. Zum Schluss der Exkursion konnte sogar noch eine Fledermaus unter dem Dach in einer Ritze hängend beobachtet werden. Im Gegensatz zur Gruppe blieb diese Fledermaus wohl trocken.

Ein Lager der Cevi Rothrist, Cevi Oftringen und JuNa Aare-Wiggertal

Noch mehr Fotos findest du auch hier.

Bei wunderschönem und heissem Wetter reiste die Gruppe per Velo und zu Fuss nach Huttwil. Sie ereichte einen idyllischen Lagerplatz umgeben von Wald schön am Bach. Bei schönem Wetter konnten die Zelte aufgeschlagen werden.

Nun sind wir bereits allwettertauglich, da es zwischendurch immer wieder regnet. Teilweise sogar recht heftig. Das Kanalsystem auf dem Lagerplatz bringt aber das meiste Wasser zum Bach. Dort wo wir aber viel durchgehen müssen sind wir froh um unsere Gummistiefel damit wir den Morast durchqueren können.

Gestern auf einer Wanderung wurden wir nur beinahe verschont – und heute Nachmittag verbrachten wir gerne in einer trockenen Turnhalle mit Duschgelegenheit.

Wir bitten nun alle Lesenden ihre Teller stets auszuessen… 🙂

Mitwirkende Leiterinnen und Leiter vom JuNa Aare-Wiggertal Saskia, Simon, Julia, Lea, Deborah, Thomas, Bruno

Ende April hat Peter Hartmann von 9 Brutpaaren in Brittnau und 2 in Zofingen berichtet. Anfang bis Mitte Mai sind diese Jungtiere dann auch geschlüpft – und aufgrund des nassen und kalten Wetters in den vergangenen Wochen haben in Brittnau leider nur zwei Jungstörche überlebt.

Gerade diese Beiden haben einen Brutplatz der etwas geschützter ist – was wohl deren Glück ist. An diesem Ort können die Störche aber nicht beringt werden…

Dafür hat Bü aber im Fotoarchiv gewühlt und Fotos vom Storchnachwuchs aus dem Jahr 2006 – also vor 10 Jahren gefunden…

 

 

Am Samstagmorgen machten sich 14 Teilnehmende der Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal auf den Weg nach Pfäffikon an den Zürichsee. Sie hatten vor die Kinder der Jugendnaturschutzgruppe ‚Teichclub Chur‘ aus dem Bündnerland zu Treffen.
Nach dem Eintreffen in Pfäffikon versuchte man sich möglichst rasch die Namen der neu kennengelernten Gesichter zu merken, ehe es in Richtung Seeufer ging.
Bereits im Wassergraben des Schlosses sichteten aufmerksame Blicke grosse Fische, welche einigen bereits vom Abfischen bekannt waren: Karpfen.
Am See und auf dem Steg konnte erst das mitgebrachte Znüni mit Enten, Haubentaucher und Schwan geteilt werden.
Anschliessend wurde bei einer Stafette ornithologisches Wissen zu getestet und erweitert. Bevor die Gruppe das Ufer und Areal der Seebadi ohne zu baden verliess, wurde Bü mit Wasser quer durchs Badiareal gejagt und Lias gönnte sich eine kühle Dusche ganz im Regenschutz verpackt =)

Nach Durchqueren des Dorfes erreichte die Gruppe den Lützelhof und konnte das Gepäck nun endgültig abladen.

Am Nachmittag wurde im Stroh Mätteli und Schlafsack ausgerollt ehe sich die Gruppe im Umgang mit dem Kompass übte.

Vor und nach dem Abendessen gab es unzählige Möglichkeiten sich zu betätigen. Viele mochten das streicheln von Ziegen und Kanninchen währenddessen andere mit Bällen, Kubb oder auf der Strohburg/Strohtraktor spielten.

Eingekleidet im Regenschutz konnte am Sonntavormittag der Kompass im Gelände eingesetzt werden. Die richtige Anwendung lotste die Gruppen jeweils zu einem süssen Schatz…

Im Rahmen des internationalen Tags der Biodiversität findet dieses Wochenende hier in der Schweiz das Festival der Natur statt. Im ganzen Land werden verschiedene Aktivitäten zum Thema Artenvielfalt durchgeführt.

Wir haben uns diese Chance natürlich nicht entgehen lassen und durften gestern bei schönstem Maiwetter eine Exkursion durch Zofingen geniessen. Unter fachkundiger Führung von Christoph Vogel vom Naturschutzverein Zofingen haben wir in der Altstadt lebende Vögel genauer unter die Lupe genommen.

Besonders spannend war es, die Krähen bei der Fütterung ihrer Jungen zuzusehen und die Dohlen auf dem Kirchturm zu beobachten. Der Buchfink hatte sich zwar versteckt, aber sein Gesang war deutlich zu hören und wir haben sogar ein heruntergefallenes Nest gefunden! Zudem haben wir aus sicherer Distanz auch noch junge Hausrotschwänze in ihrem Nest bestaunt.

Nach der Führung blieb natürlich auch noch Zeit für ein wenig Spiel und Spass beim Gemeindeschulhaus in Zofingen.

Vielen Dank Christoph Vogel für die spannende Führung!

Am vergangenen Samstagnachmittag trafen sich die Teilnehmer der Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal in Vordemwald um mehr zum Thema Hecken zu erfahren. In kleineren Gruppen begaben sich alle auf eine Schnitzeljagd. Sie mussten an so mancher Weggabelung Fragen rund ums Thema „wer wohnt in einer Hecke“ beantworten um das Ziel auf der Rüti zu erreichen. Dort gab es neben einem feinen z’Vieri noch Zeit für Waldspiele. Am Ende des Anlasses erhielt jeder Teilnehmer einen Seedball (Lehmkugel mit Blumensamen), welcher nun zu Hause angepflanzt wird und dokumentiert werden soll. Die Resultate werden in der zweiten Jahreshälfte an der Jubiläumsfeier präsentiert.

Steini Wetter Frosch 1Unser gestriger Anlass stand ganz im Zeichen der Frösche und anderen Amphibien. Ursprünglich wollten wir beim Aufbau der Froschzäune helfen, aber da diese schon standen, machten wir uns sonst einen lustigen Nachmittag.

Mit vielen Teilnehmern waren wir in Zofingen und haben einen Postenlauf gemacht. An jedem der fünf Posten gab es Interessantes zu Fröschen, ihren Lebensräumen und Lebensweise zu lernen. Amphibien sind wirklich ganz faszinierende Tiere!

Natürlich gab es zur Auflockerung lustige Spiele zwischendurch und auch ein feines Zvieri.

Die Froschzäune sind wir uns auch noch anschauen gegangen, Frösche haben wir aber leider keine gesehen, aber dafür schon Froschlaich gefunden!

Zum Abschluss gab es dann noch die T-Shirts zurück, die wir am Februar-Anlass bemalt hatten. Endlich können wir sie tragen und freuen uns schon auf den nächsten Anlass.

Gestern kamen wir zusammen, um unsere Gruppenshirts mit Farbe zu versehen. Viele neue Teilnehmer sind in den letzten Monaten dazu gekommen und es war endlich Zeit, auch ihren T-Shirts einen Farbklecks zu verpassen!
Wir durften dazu die Werkstatt des Spittelhof Zofingen benutzen, wo wir alle mit viel Eifer zur Sache gingen. Wer sein Shirt fertig bemalt hatte, konnte zudem noch ein lustiges Mäusespiel basteln.
Damit niemandem dabei langweilig wurde, haben die Leiter für zwischendurch ein aufregendes Spiel rund um die Natur und das Tier des Jahres, die Wasserspitzmaus, organisiert. Natürlich durfte auch ein feines Zvieri (Kathrin’s Küchlein) nicht fehlen.
Es sind viele kleine Kunstwerke entstanden und wir freuen uns schon darauf, diese schönen T-Shirts an den zukünftigen Anlässen zu tragen!

steini jonglierenWarm eingepackt traf sich die Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal zu Spiel und Spass auf dem verschneiten Heiternplatz in Zofingen. Zu Beginn wurden die Teilnehmer mit den Leitern in zwei Mannschaften eingeteilt, um fortan eine möglichst spektakuläre Kugelbahn zu bauen. Nebst Schnur durften nur die im Wald vorzufindenden Materialien zum Bau der Kugelbahn verwendet werden. Da die Baustoffe zuvor unter dem Schnee zu suchen waren, machte sich eine Gruppe den Schnee zu nutzen und baute kurzerhand eine kurvenreiche Bobbahn.

Als die zum Teil sehr unterschiedlich angelegten Bahnen fertiggestellt waren, kam es zur gegenseitigen Besichtigung. Mit Spannung begutachteten die Teams die Bauwerke der anderen und prüften die Bahnen auf ihre Tauglichkeit und wie originell das Bauwerk daherkommt.

Nach unzähligen Balldurchläufen zog es die Gruppe für den Abschluss in den Brunngraben, um selbst wie die zuvor angestossenen Kugeln den Hang auf einem Schlitten hinabzugleiten.

 

Steini und Wasserspitzmaus

Sie beherrscht den Kopfsprung, hat Füsse wie Schwimmflossen und lähmt ihre Beute mit giftigem Biss: Mit der Wasserspitzmaus kürt Pro Natura eine aussergewöhnliche Bachanwohnerin zum Tier des Jahres.

 

Die Wasserspitzmaus hat sich auf besondere Jagdgründe spezialisiert: Am Grund von Bächen und Teichen taucht der Winzling nach Kleinkrebsen, Insektenlarven und anderen Wasserlebewesen. Mit dieser verblüffenden Lebensweise wirbt das Tier des Jahres 2016 für unverbaute Gewässer mit guter Wasserqualität. (ProNatura)

Hier findest du viele weitere Infos zum Leben der Wasserspitzmaus!

Gestern versammelten wir uns in Zofingen, um den mysteriösen Todesfall eines im letzten Jahrhundert in Vordemwald verstorbenen Auerhahns aufzuklären. Die Hinweise, die wir fanden, führten uns ins Museum Zofingen.
Dort wurden wir von Herrn Urs Siegrist begrüsst, der uns Interessantes über das Museum und seine Entstehung erzählte. Danach hat Herr Hans Althaus uns in den naturhistorischen Teil des Museums eingeführt und wir haben dort mit der Aufklärung des Falles weitergemacht. Nach langem Rätselraten und vielen Hinweisen, haben wir dann auch einen ausgestopften Auerhahn gefunden und erfahren, dass unser Auerhahn von einem Waldarbeiter erschlagen worden war. Fall gelöst!
Natürlich blieb auch noch Zeit, den naturhistorischen Teil des Museums noch genauer unter die Lupe zu nehmen, bevor es wieder nach draussen ging und wir den letzten Anlass des Jahres mit einem feinen Zvieri und lustigen Spielen ausklingen liessen.
Ein riesiges Dankeschön geht natürlich an Urs Siegrist und Hans Althaus vom Museum Zofingen für die grosszügige Unterstützung!

Obwohl es kalt war und es am Morgen sogar noch geschneit hatte, durfte sich die Jugendnaturschutzgruppe über viele Teilnehmer beim Anlass letzten Samstag freuen. Warm eingepackt und motiviert absolvierte die Gruppe einen spannenden Postenlauf, bei dem die Teilnehmer ihr Wissen über Eichhörnchen unter Beweis stellen konnten.

Die Fährtensuche führte durch Vordemwald und schliesslich in den Wald. Um den richtigen Weg zu finden, mussten knifflige Fragen über das Eichhörnchen beantwortet werden. Es war nicht immer ganz einfach und das ein oder andere Mal wurde der falsche Weg eingeschlagen, aber es sind alle heil am Ziel angekommen und konnten sich am Feuer mit feinem Tee aufwärmen.

Anschliessend tobten sich Leiter sowie Teilnehmer bei ein paar lustigen Spielen im Wald und auf dem nahen Spielplatz noch aus. Zum Schluss waren zwar alle nass und dreckig, hatten aber einen super Nachmittag verbracht und viel über das Eichhörnchen gelernt.

Bei schönstem Herbstwetter hat sich die Jugendnaturschutzgruppe mit vielen Teilnehmern zum jährlichen Nistkastenputz aufgemacht. Wie jeden Herbst reinigte sie die rund 50 vom Naturschutzverein Strengelbach zur Verfügung gestellten Nistkästen im Boowald bei Glashütten.

Es war gar nicht so einfach, die Kästen mussten zuerst einmal mithilfe einer Karte gefunden werden, die meisten waren nicht gerade auf den ersten Blick ersichtlich. Die Teilnehmer mussten sich zudem des Öfteren durch Dornen und Gestrüpp kämpfen, um an die Kästen heranzukommen. Dennoch waren alle mit viel Enthusiasmus dabei, denn jeder Kasten barg neue Überraschungen: Nester von Meisen und Kleibern, Haselmäuschen, aber auch von Hornissen und Wespen (zum Glück unbewohnt!) wurden entdeckt und die Funde natürlich sogleich sorgfältig erfasst. Die so gesammelten Daten fliessen in die jährlich erhobene Statistik vom Naturschutzverein Strengelbach ein, welche im Jahresbericht 2015 veröffentlicht wird.

Nach getaner Arbeit und einem feinen Zvieri durften Spiel und Spass dann natürlich auch nicht zu kurz kommen. Zufrieden und müde fragten sich die Teilnehmer schon, was sie nächstes Jahr wohl alles in den Nistkästen finden würden.

 

Eine grosse Anzahl Kinder und Jugendliche versammelte sich für die alljährliche Pflege des Naturschutzgebietes Ramoos. Unter fachkundiger Führung vom Präsidenten des Naturschutz Vereins Strengelbach, Martin Zimmerli konnte die Gruppe verschiedene Projekte ausführen. Während Einige mit dem Zusammentragen und Aufschichten der zersägten Baumstämme beschäftigt waren, galt es für Andere die steilen Hänge von Gebüsch und Dornen zu befreien. Mit den Ästen wurden mehrere grosse Asthaufen angelegt, welche wie auch das Auslichten primär zur Lebensraumverbesserung der ansässigen Amphibienwelt und insbesondere für das Tier des Jahres – der Ringelnatter beiträgt. Als eine besonders knifflige Aufgabe stellte sich das Anlegen eines neuen Holzsteges über den sumpfigen Abfluss eines Weihers dar. Nebst viel Geschick um nicht im Sumpf stecken zu bleiben, benötigte es auch eine ganze Menge an Kraft um das Schnittgut aus zum Teil sehr unwegsamen Gelände zu holen. Nach vollendeter Tat lockten ein kleines Zvieri und lobende Worte des Präsidenten.

Die Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal erstellte im Rahmen der ‚Aktion 72 Stunden‘ 100 Nistkästen welche sie im Anschluss unter die Leute brachte.

logo_72h_orange-zusatzUm die Idee realisieren zu können, durfte die Gruppe auf die spontane Unterstützung einer in Vordemwald ansässigen Schreinerei zählen, welche die Lokalität und Geräte gratis zur Verfügung stellte.

Zu Beginn wurde das Holz in mehreren Arbeitsschritten zugeschnitten und vorgebohrt, damit Bausätze entstanden.

Diese wurden grösstenteils vor Geschäften in der Region zusammengebaut, wo die Bevölkerung sogar selbst mithelfen konnte. Bei diesen Begegnungen mit fröhlichen Menschen entstanden viele interessante Gespräche.

Zudem bot die Gruppe am Samstagnachmittag die Dienstleistung an, die Nisthilfen in den Gärten gleich in die Bäume zu hängen. Auch dieses Angebot wurde rege genutzt und die 100 Kästen fanden bereits bis Sonntagvormittag alle einen ‚Einsatzort‘!

Oftmals wurde das Ganze mit einem ordentlichen Spendebatzen belohnt. So kamen in wenigen Stunden 1072.00 Franken zusammen, welche nun der Vogelpflegestation des Naturschutzvereins Oftringen zugutekommen.

Anschliessend konnte sich die Gruppe dem jährlichen Unterhalt der eigenen Nistkästen im Wald widmen.

Vordemwald Bei nochmals warmen Temperaturen verbrachte die Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal ihren ersten Event nach der Sommerpause an wunderschöner Stelle der Pfaffnern.steini schwimmring

Erst fand ein Postenlauf statt und bei einer Stafette musste vollgas gegeben werden, bevor sich die 28 Teilnehmenden abkühlen durften. Nach teilweise längerem Bad und sogar etwas schwimmen wurden Flosse und Schiffchen gebaut um zu einem Rennen anzutreten. Erfreulicherweise schafften es alle – wenn teilweise auch etwas havariert – bis ins Ziel.

Während des Rennens wurde im Gewässer die Leiche einer Groppe entdeckt, welche umgehend von einem militärischen Bergungsboot durch Wm Oppliger fachmännisch geborgen wurde 😉

 

Strengelbach Das kürzlich durch die Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Naturschutzverein und einer ortsansässigen Schreinerei erstellte Wildbienenhotel konnte nun auf dem Bio-Hof Schütz im Gebiet Säget (Axpo Unterwerk) aufgestellt werden. Nebst den vielen hölzernen Nistmöglichkeiten, erstellten die Helfer einen grossen Sandkasten.

Der sandige Untergrund sagt vor allem den Langhornbienen zu. Mit Vorliebe graben die Weibchen ihre Nestlöcher im lockeren Boden. Je nach Temperatur schlüpft nach der Überwinterung der Larven zwischen April und Mai die neue Generation aus. Dann wimmelt es von Langhornbienen, die knapp über dem Boden ausschwärmen.

Der Grund des Tieffluges: Die Männchen, die etwas vor den Weibchen erscheinen, «patrouillieren» möglichst nahe über den Nistplätzen, damit sie zur Stelle sind, wenn die Weibchen schlüpfen.

Das grosse Bienengewimmel dauert dann nur wenige Tage während der Paarungszeit. Kommt es zur Befruchtung, stirbt das Männchen schon bald. Das Weibchen gräbt Nestlöcher in den Sand, legt seine Brut, sorgt für ausreichend Nahrung, schliesst die Nester im Boden und stirbt auch.

Etwa die Hälfte der 580 in der Schweiz lebenden Wildbienenarten gehören zu den gefährdeten Arten. Pro Natura wählte sie deshalb im Jahr 2010 zum «Tier des Jahres». Mit der Wahl soll die Bedeutung der Insekten für die Artenvielfalt hervorgehoben werden. Die Bestäubung von Pflanzen ist eine unbezahlbare Dienstleistung der Wildbienen.

Wildbienen verfügen über einen Stachel, der jedoch gar nicht durch die Haut des Menschen dringen kann. Jeder sandige Platz kann im April also getrost den Bienen überlassen werden – nur für eine kurze Zeit.

Nach Kleinstlebewesen im Wasser gesucht Mit Gummistiefel und Becherluppen ausgerüstet, trafen sich die Jugendnaturschützer in Vordemwald. Gemeinsam ging es zu einem bestimmten Teil des Geisbachs, welcher genauer untersucht wurde. Unter fachkundiger Leitung und diversen Anschauungsmaterialien konnten sich die jungen Entdecker über das Aufspüren und Einfangen der Tiere informieren, bevor sie selbst im Bachbett nach Leben suchten. Die eingefangenen Tiere wurden anhand ihrer Merkmale mithilfe fachlicher Literatur bestimmt und durch den Experten erläutert.

Dabei kamen nebst der Libellen- und Eintagsfliegen Larve auch ganz besondere Arten wie zum Beispiel die Zuckmücke oder die Köcherfliegenlarve zum Vorschein.

Nach vollbrachter Arbeit wurden die filigranen Tiere wieder in die Freiheit entlassen und die allmählich hungrigen Forscher mit einem Schokoladenfondue gestärkt.