Das Jahr ist noch lange nicht vorbei, trotzdem können wir mit ziemlicher Sicherheit schon unser Highlight für 2019 festlegen: natürlich unser Wanderlager in der Ajoie!

Die intensiven Vorbereitungen haben sich komplett gelohnt und wir hatten eine super Zeit. Obwohl der erste Tag (und die erste Nacht) noch etwas verregnet war, hat uns die Sonne für den Rest der Woche treu begleitet und wir sind manchmal bei dem warmen Wetter ganz schön ins Schwitzen gekommen! Wir sind super stolz auf die Leistung von jedem einzelnen. Könnt ihr glauben, dass wir im ganzen ca. 100 km zu Fuss zurückgelegt haben? Das alles hätten wir aber natürlich nicht geschafft ohne unsere beiden starken Pferde Charly und Voltigeur, die die Planwagen mit unserem ganzen Gepäck und Material immer sicher von A nach B gebracht haben.

Aber selbstverständlich sind wir nicht nur gewandert, sondern haben auch viele andere Sachen gemacht! Zum Beispiel haben wir mittels eines Spiels viel zum Thema Wasserverbrauch gelernt oder mit einer spannenden Schnitzeljagd den Golddieb gefangen! Wir haben im Bach gebadet, mit Tieren gespielt, über dem Feuer gekocht, Pfeilbögen und Bändeli gebastelt, im Stroh übernachtet, Rätsel gelöst und am Lagerfeuer Geschichten erzählt. Auch unser Lieblingsspiel, das „Werwölfle“, haben wir in jeder freien Minute gespielt.

Als wir dann müde und dreckig auf der Heimreise waren, haben wir uns alle gewünscht, es könnte noch etwas länger dauern, denn die Woche war viel zu schnell vorbei gegangen.

Deshalb wollen wir noch etwas in Erinnerung schwelgen und dazu haben wir die vielen Fotos aussortiert und präsentieren euch hier ein kleines Best of:

Die Sommerferien liegen hinter uns und die Schule hat schon wieder angefangen. Auch bei uns hat nach dem Sommerlager das normale Programm wieder begonnen.

Unser erster Anlass im neuen Semester hat sich ganz um das Recycling gedreht. Viele interessierte Teilnehmer haben sich mit uns an dem schönen Samstagnachmittag im Wald versammelt, um etwas über dieses komplexe Thema zu lernen.

Mit Spiele und Gruppenarbeiten haben wir die Wichtigkeit des Recyclings und die verschiedenen Methoden erarbeitet. Wir haben besprochen, wie verschiedene Stoffe recycelt werden und was es für Auswirkungen auf die Umwelt hat, wenn das eben nicht passiert.

Wir wissen jetzt zum Beispiel, dass es 200 Jahre dauert, bis sich eine Aludose in der Natur zersetzt, oder was mit dem Altpapier passiert, das von der Papiersammlung abgeholt wird.

Bei der ganzen Theorie und den anstrengenden Spielen haben natürlich auch ein feines Zvieri und gemütliche Pausen nicht gefehlt. Wir haben viel gelernt und viel gelacht an dem Nachmittag und wir hoffen, dass das neue Wissen im Alltag super eingesetzt werden kann!

Zum Tier des Jahres, dem Grossen Leuchtkäfer, haben gestern viele Jugendnaturschutzgruppen in der ganzen Schweiz ihre Anlässe durchgeführt.

Natürlich haben auch wir mitgemacht. Am Abend trafen wir uns, um etwas über dieses interessante Insekt zu lernen und es vielleicht sogar zu beobachten.

In verschiedenen Spielen haben wir vieles über das Glühwürmchen gelernt. Der Lebenszyklus haben wir ausführlich behandelt, zudem sind wir auf den Speiseplan der Larven und das Paarungsverhalten der adulten Glühwürmchen eingegangen.

Der Grosse Leuchtkäfer ist in der Schweiz die häufigste der vier vorkommenden Glühwürmchen-Arten. Er verbringt zwei Jahre als Larve auf der Jagd nach Schnecken, bevor er sich verpuppt und dann als ausgewachsenes Glühwürmchen schlüpft. Erst dann verzaubern die flugunfähigen Weibchen in lauen Sommernächten die Landschaft mit ihren Lichtpunkten.

Leider war es letzten Samstag etwas zu frisch und trotz einer gestellten Falle haben wir keine Glühwürmchen gesichtet. Haltet aber die Augen offen! In der Abenddämmerung kann man sie an ruhigen und nicht allzu lichtverschmutzten Orten häufig in Heckensäumen, hohem Gras und Waldrändern beobachten.

Das Wetter hat es letztes Wochenende ganz gut gemeint mit uns und das Weekend mit Übernachtung im Wald konnte wie geplant durchgeführt werden.
Unter dem Motto „Camper haben keine Langeweile“ haben wir uns am Samstag-Nachmittag auf eine Schnitzeljagd begeben, die von Zofingen über Oftringen und Strengelbach nach Rothrist zum Lagerplatz führte. Trotz ein paar kleinen unvorhergesehenen Hindernissen sind alle am Abend heil angekommen und durften sich über ein feines über dem Feuer zubereitetes Znacht freuen.
Dann ging es auch schon weiter mit einem energiegeladenen Geländespiel, bei dem wir alle noch einmal richtig gefordert wurden und das richtig Spass machte.
Nach einem Bettmümpfeli aus feinen Marshmallows war es dann auch schon dunkel und Zeit, in den Schlafsack zu schlüpfen. Die Nacht im Freien war sehr speziell, mit dem Sternenhimmel hinter den Baumkronen und den Geräuschen der Tiere rundherum.
Nach dem Zmorge am Sonntag haben wir uns mit den kleineren Waldbewohnern auseinandergesetzt. Tausendfüssler, verschiedene Käfer, Mücken, Raupen und Spinnen wurden genau unter die Lupe genommen und analysiert.
Kurz vor dem Mittag machten wir uns wieder auf den Heimweg, nur Minuten bevor der Regen kam, was für ein Glück! Es war ein ereignisreiches kleines Pfila und wir sind jetzt definitiv bereit für das Sommerlager!

Unser Anlass vom letzten Samstag führte uns ins Wauwilermoos, wo man besonders gut verschiedene Vögel beobachten kann.

In dieser Moorebene lebt auch der Kiebitz, der Vogel des Jahres 2019. Mit Feldstechern und Fernrohr ausgestattet haben wir uns am Morgen mit Christoph Vogel vom Naturschutzverein Zofingen auf die Suche nach ihm gemacht und wurden nicht enttäuscht. Schon nach kurzer Zeit wurde der bedrohte Vogel inklusive Küken gesichtet!

Dabei ist es aber nicht geblieben. Wir konnten viele weitere Vögel beobachten, unter anderem Graureiher, Milane, Störche,  Blesshühner mit Küken, Ringeltauben und Krähen. Zu jedem Vogel konnte uns Christoph Vogel viel Interessantes erzählen.

Sogar ein Reh und ein Feldhase haben sich blicken lassen! Ein sehr erfolgreicher Anlass also, und wir haben viel gelernt!

Der Anlass letzten Samstag hat ausnahmsweise nicht in der Region stattgefunden, stattdessen haben wir einen kleinen Ausflug nach Frick unternommen.

Mit Zug uns Bus sind wir zum Sauriermuseum gereist und durften dort eine tolle Führung geniessen. Es gab Dinosaurierknochen, Meeresfossilien und urzeitliche Schildkröten zu bestaunen, zudem haben wir viel zum Plateosaurus erfahren. Dieser vegetarische Riese hat vor vielen Millionen Jahren in Frick gelebt und sein Skelett konnte in einer nahegelegenen Tongrube geborgen werden. Zusätzlich wurde uns ein spannender Film über die Ausgrabungsarbeiten gezeigt.

Wir konnten es deshalb kaum erwarten, selber Hand anzulegen! Nach einem kurzen Spaziergang zum Klopfplatz wurden schnell Hammer und Meissel gezückt, Schutzbrillen und Handschuhe angezogen und die Suche konnte beginnen. Die ersten Resultate zeigten sich schnell in Form von kleinen Ammoniten, Belemniten und Muscheln. Sogar versteinertes Holz haben wir gefunden!

Schliesslich hatten wir alle genug Steine in unsere Rucksäcke gepackt und haben den Heimweg angetreten.

Auch wir haben Weihnachten und Neujahr gut überstanden und natürlich fleissig Pläne geschmiedet für das neue Jahr.

Für den ersten Anlass in diesem Jahr haben wir uns in Zofingen getroffen und sind gemeinsam auf den Heitern gewandert. Das hat uns an diesem strahlend schönen aber bitterkalten Januar-Tag gerade richtig aufgewärmt!

Oben angekommen war es Zeit für ein bisschen Theorie, bei der wir viel Interessantes über den Wasserkreislauf gelernt haben. Wie bilden sich Wolken? Woher kommt das Wasser aus unserem Wasserhahn? Und woher kommt all das Wasser in den Meeren? All diese Fragen und natürlich viele weitere wurden beantwortet. Um dieses Wissen noch etwas zu festigen, haben wir ein lustiges Quiz durchgeführt, eine Art Wissens-Stafette, bei der alle noch einmal richtig ins Schwitzen gekommen sind!

Danach war noch Zeit für ein paar Spiele zum Thema Wasser und natürlich auch für ein feines Zvieri und warmen Tee bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Oftringen – Unter dem Motto «ob weiss oder nicht, wir gehen raus» trafen sich rund 25 Kinder und Leiter der Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal bei kühlen und windigen Bedingungen beim Loohof. Für Schnee hat es leider nicht gereicht, dafür wurden sie sanft mit Regen berieselt. Beim Looweiher mussten die Kinder im Wald Nüssli einsammeln. Mit etwas Geschick und Taktik wurden die Fänger ausgetrickts und die Nüssli konnten gegen Schokotaler und Mandarindli eingetauscht werden. Die Beute konnten die Kinder dann bei einem warmen Tee am Feuer geniessen. Da Weihnachten vor der Tür steht wurden mittels Material aus der Natur vier verschiedene Tannenbäume gebastelt und geschmückt. Etwas feucht aber zufrieden gingen alle wieder nach Hause. Wir freuen uns auf viele tolle Anlässe in neuen Jahr.

27 Jugendnaturschützerinnen und Jugendnaturschützer versammelten sich am vergangenen Samstag in Vordemwald für den alljährlichen Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet Ramoos.
Unter der fachkundigen Leitung von Martin Zimmerli vom Naurschutzverein Strengelbach wurden Äste weggeräumt, Bäche freigelegt und Holz gestapelt, um die ehemalige Kiesgrube winterfest zu machen.
Das Ramoos ist ein Biotop von nationaler Bedeutung. Viele verschiedene Pflanzen, Amphibien und Reptilien können dort beobachtet werden. Immer wieder veschlägt es die Jugendnaturschutzgruppe dorthin, sei es für die Arbeitseinsätze oder um den „Glögglifrosch“ zu finden.
Der anstrengende Nachmittag machte trotz des Regens Spass – dennoch freuten sich die 54 fleissigen Hände anschliessend auf eine warme Dusche zuhause.

Langsam aber sicher wird es Herbst – die Wälder werden bunter, die Tage kürzer, die Nächte kälter. Und natürlich – die Äpfel fallen von den Bäumen und man kann ganz viele feine Sachen daraus zaubern.

Wir haben uns beim letzten Anlass auf den Süssmost konzentriert. Dazu durften wir einen Nachmittag lang auf dem Lehenhof in Rothrist beim Mosten helfen. Bei strahlendem Wetter sind deshalb ziemlich viele Teilnehmer gekommen!

Nach einem kurzen Fussmarsch zum Hof wurde uns die Wiese mit den Apfelbäumen gezeigt und dann ging es erst einmal ans Einsammeln. Die neugierigen Kälbli auf der Wiese haben uns interessiert zugeschaut und ab und zu sogar mal einen kleinen Apfel aus einer Kiste stibitzt. Trotzdem sind am Schluss mehrere Kisten Äpfel zusammengekommen. Mit so vielen motivierten Helfern geht das natürlich ganz schnell! Später wurde sogar noch etwas nachgeholfen als wir vorsichtig die Bäume schütteln konnten, so fielen noch mehr reife Äpfel herunter.

Anschliessend haben wir die Äpfel gewaschen und noch ein bisschen aussortiert, dann ging es endlich ans Mosten. Die Presse ist gross und es brauchte ganz schön viel Kraft! Zum Glück waren ein paar starke Leiter dabei und so sind mehrere Liter Most entstanden. Natürlich haben wir alles noch probiert und es gab ein feines Zvieri.

Zum Abschluss durften wir bei einem kleinen Rundgang auf dem Bauernhof auch noch die zahlreichen Tiere anschauen. Kühe, Pferde, Hund und Katze, Kaninchen, Hühner, und sogar Enten!

Vielen Dank an den Lehenhof Rothrist für den spannenden und lustigen Nachmittag!

Für diesen Anlass haben wir etwas ganz Spezielles geplant – die Teilnehmer durften ihre Eltern und Geschwister mitbringen!
Trotz Regenwetter kamen deshalb nicht nur Kinder, sondern auch Mamis und Papis an den Anlass, welcher in Strengelbach beim Hasenstand stattgefunden hat.
Nachdem wir zur Waldhütte spaziert sind, gab es dann erst einmal eine dringend notwendige Vorstellungsrunde und ein kleines Spiel zum Aufwärmen. Dann wurden kleinere Gruppen aufgeteilt und es konnte losgehen mit dem Leiterlispiel. Jede Gruppe hat sich einen Spielstein gesucht und gewürfelt. Pro Feld auf dem man landete, gab es dann eine Frage zu beantworten oder eine Aufgabe zu lösen, die man aber zuerst einmal im Wald suchen musste! Obwohl wir zwischenzeitlich eine Pause einlegen mussten um einem Nest mit aufgescheuchten Wespen auszuweichen, waren alle top motiviert dabei und hatten viel Spass.
Als die meisten Gruppen im Ziel waren, gab es für alle ein wohl verdientes Zvieri und etwas zu Trinken. Zum Abschluss haben wir dann schliesslich einen grossen Gordischen Knoten geschaffen und auch erfolgreich wieder entwirrt.

Nach zwei Monaten Sommerpause sind wir ins neue Semester gestartet. Es ging gleich sportlich wieder los – wir haben die Kletterwand in Zofingen besucht.

Dort sind wir von Stefan Flückiger und Fabian Putschert vom SAC Zofingen tatkräftig unterstützt worden. Nach einer kurzen Info und Details zur Sicherheit durften wir uns alle mit einem Gstältli und passenden Kletterfinken ausrüsten. Trotz der vielen Proteste über die unbequemen Schuhe ging es ganz schnell, bis die ersten Teilnehmer an der Wand waren und nach oben geklettert sind.

Da wir natürlich nicht alle auf einmal klettern konnten, haben wir uns in drei kleinere Gruppen aufgeteilt und sind rotiert. Während drinnen fleissig geklettert wurde, hat draussen ein spannendes Kubb-Turnier stattgefunden. Das Geschicklichkeitsspiel bei dem es darum geht, die Holzklötze der anderen Mannschaft mit Wurfhölzern umzuwerfen, hat uns ganz schön ins Schwitzen gebracht. Es ist nämlich gar nicht so einfach wie es aussieht!

Nachdem alle ausgepowert waren, gab es noch ein feines Zvieri im Schatten und ein paar kleine Spiele, dann ging es zurück nach Hause.

Es war ein gelungener Auftakt ins zweite Semester von diesem Jahr. Vielen Dank an den SAC Zofingen!

 

Gestern haben wir uns auf eine kleine Wanderung begeben und Höhlen erforscht! Am Morgen haben wir uns in Zofingen getroffen und sind mit dem Bus nach Uerkheim zu unserem Startpunkt gefahren. Auf der Wanderung haben wir schon früh gemerkt, dass das ein ziemlich anstrengender Tag wird: es ging alles bergauf und es war fast 30 Grad heiss! Zum Glück hatten wir alle genug Wasser dabei!

Weil wir unterwegs noch einen Umweg machen mussten ging die Wanderung ein bisschen länger als geplant, aber wir hatten es ja nicht eilig.

Nach etwa zwei Stunden sind wir dann am Ziel angekommen: imposante Sandsteinhöhlen. Die Höhlen sind Überbleibsel des Sandsteinabbaus, der vor mehreren Jahrzehnten stattgefunden hat. Vor dem Erforschen hatte aber das Zmittag Priorität. Wir haben bei einer Feuerstelle ein kleines Feuer entfacht und dort unsere Würste gebrätelt. Gestärkt sind wir dann auf eine Erkundungstour der Sandsteinhöhlen gegangen und haben ein paar interessante Fakten zu dem Abbau erfahren.

Natürlich blieb auch noch Zeit für ein Spiel bevor wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben. Dieser war nicht mehr so anstrengend, da es meistens bergab ging. In Bottenwil haben wir dann den Bus zurück nach Zofingen genommen.

Nach unserer etwas abenteuerlichen Heimreise gestern sind wir vom Ökotopia zurück. Die drei Tage sind schnell vorbei gegangen, aber wir haben sie natürlich voll ausgenutzt! Der Grossanlass mit mehr als 200 Teilnehmern in Vaumarcus am Neuenburgersee stand ganz im Zeichen des Hermelins. So haben wir viel über das Tier des Jahres 2018 gelernt, und wie man es schützen und ihm das Leben erleichtern kann.

Natürlich sind wie immer Spiel und Spass nicht zu kurz gekommen! Wir konnten im Camp viele neue Bekanntschaften schliessen und Freundschaften knüpfen. Bei Sportblöcken, Wanderungen, Arbeitseinsätzen und Bastelstunden hatten wir immer die Gelegenheit, uns mit anderen Junas aus der ganzen Schweiz auszutauschen. Das war super spannend mit so vielen tollen Leuten und wir freuen uns schon sehr auf das nächste Ökotopia!

Wisst ihr, wie man Bärlauch und Maiglöckchen unterscheidet? Oder welche Pflanzen aus der Region geniessbar sind? Wächst Kresse auf alten Socken? Und wer erkennt Gewürze nur an ihrem Geruch?

All das und noch viel mehr haben wir letzten Samstag an unserem Anlass herausgefunden, der ganz im Zeichen von Kräutern und Gewürzen stand.

Bei idealem Frühlingswetter haben wir uns in Vordemwald versammelt und sind ein Stück weit in den Wald hineinspaziert. Dort gab es verschiedene Posten, bei denen wir vieles über die Pflanzen in der Region gelernt haben. Dieses Wissen konnten wir dann gleich in einem kurzen Quiz unter Beweis stellen – und nein, Herbamare zählt nicht zu den Küchenkräutern.

Danach beim Geländespiel haben wir uns beim Gewürze Schmuggeln ganz schön ausgepowert. Da kam feiner Lebkuchen zum Zvieri natürlich genau richtig. Nachdem alle wieder zu Atem gekommen waren, haben wir den Nachmittag mit ein paar kleinen Spielen ausklingen lassen und sind gemütlich zurückmarschiert.

Am vergangenen Samstag trafen sich rund 30 Kinder und Jugendliche aus der Region Zofingen um die Frage zu beantworten «Selfie mit dem Bären – gute Idee?». Ziel des Anlasses war es den Umgang mit Tieren in verschiedenen Situation zu eruieren. Nach dem Spaziergang auf den Heitern wurden die Kinder in verschiedene Gruppen eingeteilt und diese machten sich auf einen Postenlauf. Hier wurden Situation besprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Beispielweise ging es um die Frage ob und wie man einem verletzen Vogel im Garten helfen soll und kann. Da während des Postenlaufes der Regen eingesetzt hat, wurde der Standort in den Wald verlegt. Dort fand eine Stafette zum gelernten statt sowie das Spiel «Wer hat Angst vom Bären». Nach dem Zvieri hiess es auch schon wieder zusammenpacken und retour spazieren an den Bahnhof.

Als wir letzte und vorletzte Woche ein paar Schulklassen besucht und uns vorgestellt haben, war die Hoffnung auf ein paar neue Teilnehmer gross. Als wir uns jedoch in Zofingen am Bahnhof für den Anlass versammelt haben, konnten wir es kaum fassen! Sage und schreibe 29 Kinder haben teilgenommen, viele davon neue Gesichter! Wir haben uns riesig über die grosse Gruppe gefreut.

Der Anlass ging bei eisigen Temperaturen und kaltem Wind auf den Heitern. Beim Spaziergang auf den Zofinger Hausberg haben wir aber schnell warm bekommen. Oben angekommen haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und verschiedene lustige Spiele und ein Quiz, hauptsächlich zum Rothirsch, gemacht. Es ging nämlich darum, einen verschwunden Rothirsch wieder zu finden, was am Schluss auch super gelungen ist.

Bei einem Zvieri aus feinen Äpfel und Schoggistängeli haben wir kurz verschnauft, bevor wir noch die Hirsche, Wildschweine und Rehe im Wildpark bestaunt haben. Dann war es auch schon wieder Zeit, zum Bahnhof zurückzukehren. Dort sind wir mit ein paar Minuten Verspätung angekommen.

Die Zeit geht halt schon schnell vorbei, wenn man Spass hat!

Der Anlass der Jungendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal am letzten Samstag stand im Zeichen des kreativen Arbeiten. In der Werkstatt des Spittelhofes in Zofingen wurde fleissig gehämmert, gesägt und gezimmert, aber auch gemalt. So durfte jedes Kind ein Wildbienenhotel fertigstellen. In zweier Gruppen wurde das Haus zusammengebaut und mit Bambus und Schilf sowie mit selbst gelochten Holzklötzen aufgefüllt. Das Auffüllen mit Bambus stellt sich etwas schwieriger als gedacht heraus. So musste dieser in die richtige Länge geschnitten werden und in Puzzelarbeit in die Zwischenräume gefüllt werden. Die Wildbienen dürfen sich über schöne neue Zuhause freuen, welche nun in der Region bei den Kindern zu finden sind. Des Weiteren erhielt auch die Eisvögel auf dem Gruppentshirts einen neuen Anstrich. Viele individuelle Eisvögel sind so entstanden. Bei der kreativen Arbeit war eine leckere Zvieripause dann auch sehr willkommen und geschätzt.

Am frostigen Samstagnachmittag traf sich die Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal auf dem Heiternplatz für einen letzten Event in diesem Jahr. Nach einigen Minuten Fussmarsch entlang des Brunngrabens fanden die Teilnehmenden im Wald das ideale Gelände um eine Kugelbahn zu bauen. In zwei Gruppen wurden erst verschiedene Ideen diskutiert, der optimalste Platz ausgesucht und dann je eine Bahn erstellt.

Beide Bahnen begannen mit einem steilen Startstück: Die Eine ab einem morschen und bereits länger liegenden Baum, welcher noch etwas ausgehöhlt werden musste und die Andere nutzte einen Baumstrunk als Startrampe.

Nach einigen Kehren in diversen Ausführungen folgte bei beiden Bahnen eine Brücke. Die eine Gruppe überquerte eine Grube eines entwurzelten Baumes mithilfe von zwei fein angepassten Ästen über mehrere Meter.
Bei der anderen Bahn nutze die Gruppe das einzig erlaubte Hilfsmittel – die Schnur. Mit zwei gespannten Schnüren wurde die Kugel auf den Waldweg geleitet – was aber jedesmal aufs Neue viel menschliches Fingerspitzengefühl erforderte!

Beide Bahnen wurden untereinander ausprobiert und präsentiert. Die kreativen, ehrgeizig und motiviert Arbeitenden stärkten sich anschliessend bei einem Zvieri und warmem Tee – etwas sehr willkommenes bei dieser Kälte!

Wenn es im November regnet, stürmt und kalt ist, ist es auch schön, einmal einfach drin zu bleiben. Diesem Motto sind wir für einmal gefolgt und haben einen Ausflug nach Aarau ins Naturama gemacht.

Das Naturama ist mit seiner super Ausstellung auf drei Stockwerken immer einen Besuch wert. Auf dem Rundgang haben wir Interessantes über die Tiere und Pflanzen im Kanton Aargau gelernt und was deren Lebensraum so speziell macht. Von der Verschiebung der Kontinente, über Mammuts und Dinosaurier, verschiedene Zeitalter und Fossilien, zu Staunenswertem über bedrohte Tierarten, einem Grasdschungel mit riesigen Insekten, Infos zum Klimawandel und vielem mehr hatte es für jeden Entdecker etwas dabei.

Besonders gut gefallen haben uns die Zwergmäuschen, denen man stundenlang beim Klettern zusehen kann, das grosse Aquarium mit seinen bunten Fischen und die vielen interaktiven Computer-Installationen. Auch die Sonderausstellung zu den Bienen war sehr spannend.

Vor der Rückreise sind wir dann doch noch nach draussen für ein feines Zvieri und ein Spiel. An diesem lustigen Nachmittag ist definitiv jeder auf seine Kosten gekommen. Es hat viel Spass gemacht!

Alle Jahre wieder… versammeln wir uns in Vordemwald für den Arbeitseinsatz im Ramoos.  Viele Teilnehmer waren letzten Samstag dabei und haben tatkräftig mit angepackt. Unter der fachkundigen Leitung von Martin Zimmerli vom Naturschutzverein Strengelbach haben wir Äste weggeräumt, Holz gestapelt und Bäche freigelegt, um die ehemalige Kiesgrube für all ihre vielen Bewohner winterfest zu machen.

Das Ramoos ist ein Biotop von nationaler Bedeutung. Viele verschiedene Pflanzen, Amphibien und Reptilien können dort beobachtet werden. Immer wieder verschlägt es uns dorthin, sei es für die Arbeitseinsätze oder um den „Glögglifrosch“ zu finden.

Natürlich gab es nach der harten Arbeit auch noch ein feines Zvieri. Es war ein anstrengender Nachmittag, aber wie jedes Jahr hat es uns auch viel Spass gemacht. Vielen Dank noch einmal an Martin Zimmerli!

Am vergangenen Samstagmorgen traf sich die Jugendnaturschutzgruppe Aare-Wiggertal am Bahnhof Zofingen. Die zwanzig aufgeregten Kinder warteten bis die Reise losgehen konnte. Dieses Jahr hat ProNatura den Rothirsch zum Tier des Jahres erkoren und somit war das Ziel der Tierpark in Arth-Goldau wo der Hirsch unteranderem zu bestaunen ist. Während der Zugfahrt lösten die Kinder bereits einige Quizfragen zum Tierpark. Beim Park angekommen wurden vier verschiedene Gruppen entsprechend dem Alter der Kinder gemacht und mit einer Quizrallye das Gelände des Tierparkes erkundet. So konnten die Kinder viele Informationen zu Amphibien, Vögeln und diversen Wildtieren sammeln. Natürlich konnte auch das eine oder andere Reh gestreichelt werden. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich die Kinder über die gesammelten Eindrücke austauschen. Im Anschluss wurde gemeinsam ein Spiel zum Thema Rothirsch gespielt und das Tier so auf spielerische Art und Weise besser kennengelernt. Am Nachmittag erkundeten die Kinder entsprechend ihren Wünschen noch weitere Teile des Parks. So konnte noch der Braunbär bestaunt, dem Wolf beim Fressen zugesehen oder die Aussicht vom Turm genossen werden. Und dann ging es bereits wieder nach Hause. Bei ausgelassener Stimmung konnten sich die müden Kinderbeine erholen und ein feiner Zvieri genossen werden.

Es geht langsam aber sicher zu Ende mit dem Sommer. Der Herbst kommt und mit ihm die Pilze! Wir haben es uns gestern zum Ziel gemacht, ein paar zu finden. Trotz Regen und kühlen Temperaturen haben sich viele gut eingepackte Teilnehmer in Vordemwald getroffen.

Während wir uns mit lustigen Spielen im Wald warm hielten, wurde auf dem Feuer ein feines Pilzrisotto zubereitet. Nach dem Zmittag hat es dann kurz heftig geregnet, doch der Spuk war schnell vorbei und zum Glück sind alle einigermassen trocken geblieben. Das Material war nur ein bisschen nass und sogar das Feuer konnten wir retten!

Danach haben wir uns auf die Pilzsuche gemacht. Wir haben versucht, möglichst viele Pilze zu bestimmen und sie dann in einem Landart mit Sachen aus dem Wald nachzustellen. Das war schwieriger als gedacht! Es hat viel Spass gemacht und es sind ein paar kleine Kunstwerke entstanden.

Wir freuen uns schon auf die nächste Pilzsaison!

Bei sommerlich warmem Wetter trafen sich die Jugendnaturschützer der Gruppe Aare-Wiggertal am Bahnhof Rothrist um die befreundeten Jugendnaturschützer des Teichclubs aus Chur in Empfang zunehmen. Nach einer kurzen gegenseitigen Begrüssung ging es auch schon zum nahegelegenen Wald, um das Nachtlager einzurichten. Bei Spielen und Postenläufen wurden die Teilnehmer auf die am Abend bevorstehende Biberexkursion an der Aare sensibilisiert. Zuvor es jedoch auf die Bibersuche ging, galt die volle Aufmerksamkeit der Zubereitung des Nachtessens. Während einige mit dem Holzsammeln und Feuermachen beschäftigt waren, bereiteten andere wiederum das Nachtessen à la Biber zu. Bevor die Dunkelheit einsetzte, verschob sich die Gruppe in Richtung Aare, wo bereits eine Biologin der

Universität Basel auf sie wartete. Anhand der mitgebrachten Utensilien wie Schädel, Bibergeil Präparate oder Illustrationen, gab es eine sehr tiefgründige Führung über den Biber. Nebst der Anatomie konnten die Wissenshungrigen auch geschichtliches zum Bieber und dessen Lebensraum erfahren. Den Lebensraum konnte später mit Hilfe der Taschenlampen noch weiter erforscht werden, wobei viele Spuren jedoch kein lebendiger Biber gesichtet wurde. Jedoch begegneten ihnen auf dem Rückweg ins Nachtlager einige Fledermäuse. Bei Kuchen und Tee am Feuer konnte der Abend gemütlich abgerundet werden.

Alle die nicht durch den ersten Sonnenstrahl aufwachten, wurden nicht nur von den zwitschernden Vögeln, sondern auch von einigen Jungs, welche angeblich die Nacht durchgemacht hätten aus dem Schlafsack geholt. Vor dem reichhaltigen Frühstück galt es dem 12-jährigen Geburtstagskind zu singen. Um die kurze gemeinsam verbleibende Zeit möglichst optimal zu nutzen, ging es mit dem Programm rasch weiter. Ehe sich alle auf den Weg zum Bahnhof aufmachten, um die liebgewonnenen Bündner auf den Zug zu begleiten.

Unmittelbar beim Weierdentsch in Vordemwald traf sich die Jugendnaturschutzgruppe Aare- Wiggertal zu einer geplanten Vogelexkursion. Zum Bedauern aller Anwesenden, konnte die ornithologische Führung trotz hörbar vielen Vögel und guten Wetterbedingungen nicht durchgeführt werden, da sich der Ornithologe krankmeldete.

Kurzerhand wurde der Anlass umgekrempelt. Das Thema Vögel stand aber trotzdem im Mittelpunkt.

Mit einem Sinnesfussmarsch in Richtung Hasenstand gab es diverse Vogelstimmen zu hören und zuzuordnen. Nebenbei entdeckten besonders Aufmerksame einen kleinen Feuersalamander, welcher sich sogleich verkroch.

Spätestens beim Hasenstand kamen alle bei einem Stafettenlauf und anschliessendem XXL- Leiterlispiel rund um das Thema Vögel ins Schwitzen. Besonders verflixt waren die vielen absteigenden Leitern, welche zu einem fast pausenlosen rennen und Fragenbeantworten führte.

Zwangspausen gab es aber auch einzulegen, Beispielsweise wenn sich zwischendurch im Wald wieder Autos über das Spielfeld zu zwängen versuchten. Nichts desto trotz würfelten sich die Spieler eifrig von Feld zu Feld in Richtung Ziel.

Beim anschliessenden Zvieri kamen alle auf ihre Kosten beziehungsweise Kuchen.

Bei super Frühlingswetter sind wir letzten Samstag mit vielen Teilnehmern zusammengekommen, um den Vorrat an Vogelhäuschen wieder aufzustocken. Jedes Jahr im Herbst machen wir ja unsere Runden im zugewiesenen Gebiet und tauschen alte und kaputte Vogelhäuschen gegen neue aus. Damit wir dies auch weiterhin tun können, mussten wieder einmal ein paar neue Häuschen gefertigt werden.

Unterstützt wurden wir dabei von der Schreinerei Dätwyler in Strengelbach und Martin Zimmerli vom Naturschutzverein Strengelbach. Unter seiner fachkundigen Anleitung haben wir dann die vorgefertigten Holzteile zusammengenagelt- und geschraubt. Anschliessend wurden die  Häuschen noch mit Leinöl bestrichen, um sie wetterbeständiger zu machen.

Alle waren motiviert und mit viel Enthusiasmus dabei und hatten sich danach ein feines Zvieri und ein paar lustige Spiele um den Nachmittag ausklingen zu lassen, verdient.

Die Vogelhäuschen werden hoffentlich wieder vielen Meisen, Kleibern und anderen Vögeln in der Region ein Zuhause bieten. Vielleicht zieht sogar ein Haselmäuschen ein!

Viele Teilnehmer waren gestern bereit, ganz viel Einsatz zu leisten und eine Hecke zu pflanzen. Die Hecke entstand am Erlebnispfad in Vordemwald, wo die Gemeinde schon seit einiger Zeit dabei ist, diverse ökologisch wertvolle Plätze zu schaffen.

Wir haben uns beim Schulhaus in Vordemwald getroffen und sind dann zu der Stelle am Erlebnispfad marschiert, an der die Pflanzen gesetzt werden sollten. Dort hat schon Adrian Wullschleger vom Naturschutzverein Vordemwald auf uns gewartet. Er hat uns erklärt, wie die Pflanzen in die Erde gesetzt werden sollen und schon kurz darauf waren wir alle tatkräftig dabei. In weniger als zwei Stunden haben wir 200 Pflanzen gesetzt! Da die Arbeiten an einem steilen Hang stattfanden, war es ziemlich anstrengend, aber wir hatten auch jede Menge Spass.

Als Belohnung gab es natürlich ein Zvieri und wir haben den schönen Frühlingsnachmittag mit ein paar lustigen Spielen ausklingen lassen.

Wir haben uns letzten Samstag nicht von dem schlechten Wetter stoppen lassen. Trotz Wind und Regen hat sich eine grosse Anzahl Teilnehmer am Bahnhof in Zofingen eingefunden. Am Startpunkt wurden Abfallsäcke und Wagen gefasst und dann haben wir uns in drei kleinere Gruppen aufgeteilt.

Auf den drei verschiedenen Routen haben wir daraufhin am Nachmittag alles aufgelesen, was nicht nach draussen auf den Boden gehört. Von Felgen und Toilettendeckel über Pet, Alu und Glas bis hin zu Nahrungsmitteln haben wir einiges an Abfall eingesammelt.

Getroffen haben wir uns wieder bei der Kehrichtverbrennungsanlage in Oftringen, wo der Abfall getrennt und gewogen wurde. Es kamen rund 100kg zusammen!

Im Vorfeld des Anlasses haben wir fleissig Sponsoren gesammelt und so wurde auch unsere Juna-Kasse wieder etwas aufgefüllt. Damit können wir uns unter anderem Ausflüge, Weekends, Lager, T-Shirts, Material und Administratives finanzieren und natürlich auch dafür sorgen, dass die Anlässe weiterhin gratis bleiben.

Vielen Dank an all die grosszügigen Sponsoren!

Für diesen Anlass mussten sowohl Leiter als auch Teilnehmer mal etwas früher aufstehen, denn wir hatten etwas ganz Spezielles vor letzten Samstag: ein Besuch im Nidlenloch im Weissenstein. Auf der Zugfahrt nach Oberdorf im Kanton Solothurn war dann noch Zeit genug, sich den Schlaf auf den Augen zu reiben und spätestens in der Gondel auf den Weissenstein sind dann auch die grössten Schlafmützen aufgewacht. Über dem Nebelmeer war die Aussicht natürlich fantastisch und das Wetter tiptop.

Nach einem kurzen Fussmarsch ging es dann auch schon los und wir wurden von zwei erfahrenen Bergführern mit Helmen und Stirnlampen ausgestattet und für die Erkundungstour instruiert. Kurz darauf begann der Abstieg ins Dunkle. Das Nidlenloch ist eine Karsthöhle mit einer Gesamtlänge von über 7000 Metern, welche etwa 400 Meter in die Tiefe reicht. Einigen von uns wurde es etwas mulmig zumute beim steilen Eingang, aber nach diesem Hindernis ging es problemlos weiter. Manchmal wurde es ganz schön eng, aber stecken geblieben ist natürlich niemand. Nach etwas mehr als drei Stunden in der Dunkelheit waren wir dann wieder am Tageslicht, müde, dreckig und mit ein paar schönen Steinen als Andenken.

Danach gab es zuerst einmal eine wohlverdiente Pause und ein Zvieri vor der kurzen Wanderung zurück nach Oberdorf. Diese war eine ziemliche Herausforderung, denn der Grossteil des Weges war noch mit Schnee bedeckt und daher sehr rutschig. Obwohl ein paar Leiter und Teilnehmer auf dem Hosenboden gelandet sind, sind wir am Ende alle heil unten angekommen und haben die Heimreise angetreten.

Es war ein langer Tag, aber das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt!

Mit dem Ziel Kernkraftwerk Leibstadt vor Augen, ging es für die Jugendnaturschutzgruppe Aare- Wiggertal mit dem nonstop Bus von Zofingen nach Leibstadt. Im Besucherzentrum des Kernkraftwerks warteten bereits zwei fachkundige Führerinnen auf die wissenshungrigen Teilnehmer.

Zu Beginn der Führung wurde ein Film gezeigt, welcher den Alltag des KKL`s mit samt den bis zu 500 beschäftigten Mitarbeitern widerspiegelte. Um die Materie der Kernenergie zu vertiefen und dessen Grundmaterial Uran näher kennen zu lernen, teilte sich die Gruppe entzwei.

Nun wartete eine eindrucksvolle Ausstellung mit vielen Experimenten auf die Gruppen, so konnte zum Beispiel anhand eines ferngesteuerten Flugzeugs die Strahlenbelastung während einem Interkontinentalflug in den unterschiedlichen Höhen festgestellt werden oder mit verschiedenen Materialien wie Plexiglas, Wasser, Beton oder Blei die Strahlenabschirmung gemessen werden.

Ins Schwitzen kamen einige beim Radfahren um Strom zu erzeugen, damit für circa drei Sekunden eine Stichsäge lief oder die Herdplatte für eine Sekunde in Betrieb war. Die LED Nachttischlampe leuchtete da bereits länger, wobei der Haarföhn kaum zum Anlaufen kam.

Bei der komplexen Erklärung des Reaktors und dessen Brennstäbe kamen immer wieder interessante Fragen zur Produktion des Stroms oder der Betriebssicherheit auf.

Letzteres konnte man sich dann auch in einem nachgebauten Modell – der Ummantelung des Reaktors eins zu eins ansehen. Besonders gefallen schien den Jungen Teilnehmern die Animation der Atommüllendlagerung. Dies wohl aus dem Grund, weil der Film mit einer Reality-Brille erlebt werden konnte.

Nach den vielen Eindrücken in der Ausstellung, wartete eine kleine Verpflegung auf die Gruppe, bevor es ab in die Kälte bzw. auf den Werkrundgang ging.

Nach dem Vorzeigen der Identitätskarte und der Aushändigung eines zeitlich limitierten Badges konnte die Sicherheitskontrolle passiert werden.

Auf langen Fluren ging es nun zielstrebig in Richtung Kommandoraum, wobei etliche schwere Brandschutztüren überwunden werden mussten, bevor man durch eine Glaswand in die operative Leitstelle blicken konnte. Zur Verwunderung stellte sogleich jemand fest, dass sich im Reaktorgebäude, ein Krokodil befindet! Wie denn das? Die Begleiterin konnte die verwunderte Schar rasch aufklären. Das auf dem Monitor ersichtliche Krokodil, welches tatsächlich im Reaktorgebäude auf dem Wasser treibt ist aus Plastik und dient der optischen Überwachung des Wasserspiegels.

Nach unzähligen Fragen und vielen Eindrücken begaben sich sichtlich erschöpfte Jugendnaturschützer dankend zum Ausgang und verabschiedeten sich vom winterlich ummantelten Kernkraftwerk per Bus in Richtung Zofingen.

Das Jahr geht langsam zu Ende und wir haben es mit einem lustigen Nachmittag im Wald ausklingen lassen. Wir hatten so viele Teilnehmer dabei wie noch fast nie!

Nachdem wir uns beim Loohof in Oftringen getroffen hatten, marschierten wir in den Wald, wo ein spannendes Geländespiel vorbereitet worden war. Es ging darum, Erdnüsse zu finden und sie gegen ein Zvieri aus Schokolade und Mandarinen einzutauschen. Das Spiel war anstrengend und das anschliessende Zvieri war wohlverdient.

Zum Abschluss wurde noch eine lustige Stafette gespielt und als alle müde waren, sind wir zum Treffpunkt zurückspaziert und haben uns für dieses Jahr verabschiedet.

Unser 2016 war intensiv und hat Spass gemacht. So haben wir zum Beispiel viel über Frösche gelernt und durften eine interessante Führung über Vögel in Zofingen geniessen. Wir haben ein Weekend mit den Steinböcken verbracht und sind sogar selber geklettert!

Ausserdem haben wir dieses Jahr ihr 20-jähries Bestehen gefeiert. Da durfte eine grosse Party natürlich nicht fehlen. Mit Teilnehmern, Familienmitgliedern und ehemaligen Leitern war die Feier ein grosser Erfolg.

Ein zweiter Höhepunkt dieses Jahr war natürlich das Sommerlager mit dem Cevi Oftringen und Rothrist. Obwohl die Zeltstadt in der zweiten Nacht komplett geflutet wurde, hatten wir alle Spass und haben viele neue Leute kennengelernt und Freundschaften geschlossen auf diesem Abenteuer.

Das nächste Jahr wird hoffentlich genauso toll und ereignisreich, wir freuen uns schon und sind bald mit dem neuen Halbjahresprogramm am Start!

Wie jeden Herbst haben wir uns zum Boowald bei Glashütten aufgemacht, um uns um die rund 50 Nistkästen dort zu kümmern.

Diese werden uns vom Naturschutzverein Strengelbach zur Verfügung gestellt und müssen jährlich gereinigt werden, damit im Frühling wieder neue Nester gebaut werden können.

Obwohl das Wetter am Morgen noch alles andere als gut ausgesehen hatte, durften wir uns am Nachmittag über viele Teilnehmer freuen! Nach einem kleinen Spaziergang ins Gebiet haben wir uns mit Werkzeug, Fotoapparat und Schreibzeug aufgemacht. Die Kästen wurden geleert und gereinigt, der Zustand überprüft und die Funde natürlich sorgfältig dokumentiert. Diese Daten sind sehr wichtig und werden in die jährlich erhobene Statistik vom Naturschutzverein Strengelbach einfliessen. Veröffentlicht wird diese im Jahresbericht 2016.

Wie immer hatte es auch dieses Jahr wieder ein paar Überraschungen dabei: nebst Bienen- und Wespennestern, Eiern und sonstigen spannenden Sachen, haben wir gleich fünf Haselmäuse gefunden! Diese nisten sich gerne in den leeren Kästen ein.

Nach getaner Arbeit haben wir Zvieri und Spiele genossen. Was finden wir wohl nächstes Jahr?

Bei sonnigem Herbstwetter haben wir uns letzten Samstag zum alljährlichen Arbeitseinsatz im Ramoos versammelt. Mit vielen Teilnehmern haben wir kräftig angepackt. Unter der fachkundigen Betreuung von Martin Zimmerli vom Naturschutzverein Strengelbach haben wir Äste weggeräumt, Bäche ausgegraben und die alte Kiesgrube auf Vordermann gebracht.

Das Ramoos ist ein Biotop von nationaler Bedeutung. Viele verschiedene Pflanzen, Amphibien und Reptilien können dort beobachtet werden. Immer wieder verschlägt es uns dorthin, sei es für die Arbeitseinsätze oder um den „Glögglifrosch“ zu finden.

Natürlich sind nach der harten Arbeit auch Zvieri, Spiel und Spass nicht zu kurz gekommen. Es war ein anstrengender aber toller Nachmittag. Vielen Dank noch einmal an Martin Zimmerli!

Dieses Jahr feiern wir unser 20-jähriges Bestehen!
Das musste natürlich so richtig gefeiert werden. Am windigen Nachmittag des 17. Septembers trafen wir uns mit vielen Teilnehmern und machten uns in der Fröschengülle einen lustigen Nachmittag mit viel Spiel und Spass. Beim Geländespiel im Wald durften sich alle austoben und anschliessend konnte beim LandArt unsere künstlerische und kreative Seite noch etwas zum Ausdruck gebracht werden 😉
Als Highlight haben wir gegen Ende des Anlasses alle Eltern und ehemaligen Leiter zu Kaffee, Tee, Kuchen und feiner Cremeschnitte eingeladen. Es wurde in alten Fotos von vergangenen Lagern und Anlässen gestöbert und geplauscht und gelacht. Sogar Steini hat kurz vorbeigeschaut und für noch mehr gute Laune gesorgt.
Nachdem sich die Teilnehmer und deren Eltern auf dem Heimweg gemacht hatten, blieb uns aktuellen und ehemaligen Leitern noch Zeit, den Abend gemütich ausklingen zu lassen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Wir freuen uns schon auf die nächsten 20 Jahre!

Nicht etwa Mut, wie auf der Einladung zu entnehmen war, sondern der Witterung angepasste Kleidung war für die nächtliche Fledermausexkursion der Jugendnaturschutzgruppe Aare- Wiggertal von Vorteil. Kurz bevor die Dunkelheit einbrach versammelten sich die wissenshungrigen Teilnehmer in strömendem Regen beim Waldhaus Rothrist. Zu Beginn der Führung unter der fachkundigen Leitung von Adrian Wullschleger wurden diverse Merkmale der Fledermaus erläutert und mit verschiedenen Bildmaterialien veranschaulicht. Zudem konnte in einem aufgeschnittenen Spechtbaum einen Einblick in einen möglichen Unterschlupf der Fledermaus erhascht werden. Unterwegs zu einem Feuchtgebiet im Wald, wurden viele Informationen zur Zwergfledermaus in Erfahrung gebracht. Sie gehört zu den kleinsten Vertretern der Säugetiere und erreicht eine Körpergrösse von 4,5 Zentimetern und eine Spannweite von bis zu 25 Zentimetern bei einem Gewicht von 3,5 bis 7 Gramm. Sie wiegt also nur wenig mehr als ein Stück Würfelzucker und ist mit zusammengefalteten Flügeln so gross wie eine Zündholzschachtel. Mit Hilfe eines Fledermausdetektors – einem elektronischen Gerät, welcher die Ultraschalllaute der Fledermaus für den Menschen hörbar macht, versuchte die Gruppe die hauptsächlichen Insektenjäger aufzuspüren. Trotz den verschiedenen Frequenzen und dem kräftigen Regen gelang es einige Exemplare akustisch zu orten und mit der Lampe auszumachen. Zum Schluss der Exkursion konnte sogar noch eine Fledermaus unter dem Dach in einer Ritze hängend beobachtet werden. Im Gegensatz zur Gruppe blieb diese Fledermaus wohl trocken.

Ein Lager der Cevi Rothrist, Cevi Oftringen und JuNa Aare-Wiggertal

Noch mehr Fotos findest du auch hier.

Bei wunderschönem und heissem Wetter reiste die Gruppe per Velo und zu Fuss nach Huttwil. Sie ereichte einen idyllischen Lagerplatz umgeben von Wald schön am Bach. Bei schönem Wetter konnten die Zelte aufgeschlagen werden.

Nun sind wir bereits allwettertauglich, da es zwischendurch immer wieder regnet. Teilweise sogar recht heftig. Das Kanalsystem auf dem Lagerplatz bringt aber das meiste Wasser zum Bach. Dort wo wir aber viel durchgehen müssen sind wir froh um unsere Gummistiefel damit wir den Morast durchqueren können.

Gestern auf einer Wanderung wurden wir nur beinahe verschont – und heute Nachmittag verbrachten wir gerne in einer trockenen Turnhalle mit Duschgelegenheit.

Wir bitten nun alle Lesenden ihre Teller stets auszuessen… 🙂

Mitwirkende Leiterinnen und Leiter vom JuNa Aare-Wiggertal Saskia, Simon, Julia, Lea, Deborah, Thomas, Bruno